Der Nationalpark Böhmische Schweiz wurde in Tschechien im Jahre 2000 als vierter seiner Art gegründet. Als einmalige, vom Menschen kaum berührte, Landschaft, mit einer einzigartigen Flora und Fauna. Er umfasst eine Fläche von 79 km² und grenzt an den Nationalpark Sächsische Schweiz auf der deutschen Seite.
Die Geschichte dieser Landschaft beginnt vor vielen Millionen Jahren, als sich auf dem Gebiet der heutigen Böhmischen Schweiz ein seichtes Meer erstreckte. Gerade aus dessen sandigem Untergrund bildete sich nach dem Rückzug des Meeres die bewundernswerte Welt des Sandsteins. Eine Welt voller Felstürme, Brücken und Tore, eine Welt voller malerischer Steinformen, die an Bienenwaben oder Sanduhren erinnern.
Das Reich der Felsen ist aber kein Reich toter Steine. Im Gegenteil, es beherbergt seltene Tiere und bemerkenswerte Pflanzen. Nach vielen Jahren kehrte der Wanderfalke in die Böhmische Schweiz zurück, sein zu Hause findet hier auch der seltene Eurasische Luchs oder die größte europäische Eule der Europäische Uhu.
